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Scalefree Blog Data Warehouse Metadaten meistern: Datenkataloge im Data Warehousing mit DataHub

Perfektes Metadatenmanagement im Data Warehousing

In der heutigen datengesteuerten Welt ist es essenziell, große Datenmengen effizient zu verwalten und zu organisieren. Unternehmen aller Branchen stehen vor der Herausforderung, mehr Daten als je zuvor zu bewältigen. Die Einführung und Entwicklung eines Enterprise Data Warehouse spielt naturgemäß eine zentrale Rolle, löst jedoch eine wesentliche Herausforderung nicht: Wie lassen sich die Daten, insbesondere die Metadaten, im Data Warehouse effektiv organisieren und verwalten? Hier kommen Datenkataloge ins Spiel und Tools wie DataHub werden unverzichtbar.

Ein Datenkatalog dient als umfassendes Inventar der Datenbestände (Data Assets) einer Organisation und liefert Kontext, Anmerkungen sowie Metadaten, um das Verständnis und das Auffinden von Daten zu erleichtern. Er funktioniert wie eine Landkarte für Ihre Daten und hilft Anwendern, sich in der komplexen Datenlandschaft zurechtzufinden und genau die benötigten Informationen zu identifizieren.

Ein Datenkatalog unterstützt Nutzer dabei zu verstehen, wo im Data Warehouse spezifische Daten liegen, die ihren Anforderungen entsprechen, woher diese Daten stammen und wie sie mit anderen Datensätzen verknüpft sind. Dies vereinfacht Aufgaben wie Datenanalyse und Reporting erheblich und macht das Data Warehouse für jeden im Unternehmen zugänglicher und nutzbarer.

Metadaten meistern: Datenkataloge im Data Warehousing mit DataHub

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Datenkataloge verstehen

Was ist ein Datenkatalog?

Allgemein ist ein Datenkatalog ein Metadaten-Inventar, das aus organisierten und strukturierten Metadaten zu allen Data Assets einer Organisation besteht. Er bildet den zentralen Ort, an dem sämtliche Metadaten gespeichert, kombiniert und kategorisiert werden. Das erleichtert das Auffinden und Verstehen der entsprechenden Daten erheblich, beispielsweise innerhalb eines Data Warehouse. Ein Datenkatalog bietet zudem gezielte Suchfunktionen, um spezifische Daten aus den indexierten Datensätzen zu filtern. Er dient als Single Source of Truth für Ihre Metadaten und sorgt dafür, dass Nutzer den Daten vertrauen können, die sie für Analysen und Geschäftsentscheidungen heranziehen.

Rolle eines Datenkatalogs im Data Warehousing

Im Kontext des Data Warehousing bringt ein Datenkatalog zahlreiche Vorteile mit sich. Er bietet eine zentrale Möglichkeit, alle im Data Warehouse gespeicherten Daten zu erkunden und zu durchsuchen. Sowohl technische Anwender als auch Business User können relevante Daten entdecken, deren Kontext verstehen und sicherstellen, dass diese aktuell, verlässlich und präzise sind. Die folgende Abbildung zeigt, wo Datenkataloge im Data Warehousing mit Data Vault 2.0 zum Einsatz kommen. Ein Datenkatalog sollte die gesamte Enterprise-BI-Lösung abdecken. Dies gilt beispielsweise auch für einen Data Lake, sofern vorhanden, sowie für den Information Delivery Layer.

Data Vault 2.0 General Architecture

Nachdem wir die Grundlagen eines Datenkatalogs beleuchtet haben, betrachten wir nun die Rolle der einzelnen Komponenten genauer und untersuchen, wie ein Tool wie DataHub Organisationen bei diesen Aufgaben unterstützt.

Einführung in DataHub

In der Welt der Datenkataloge sticht DataHub als eine immer beliebtere Wahl für Unternehmen hervor. DataHub ist ein etabliertes Open-Source-Tool, das ursprünglich von LinkedIn entwickelt wurde, um den steigenden Bedarf an einer dynamischen und skalierbaren Datenmanagement-Lösung zu decken. Es entstand aus der Erkenntnis, dass bestehende Werkzeuge den wachsenden Anforderungen von LinkedIn nicht mehr gewachsen waren.

Mit dem Wachstum von LinkedIn stiegen auch Datenvolumen, Datenvielfalt und Datengeschwindigkeit (Volume, Variety, Velocity). LinkedIn erkannte die Notwendigkeit einer effizienteren Verwaltung seiner Daten und veröffentlichte DataHub im Jahr 2020 als Open-Source-Software. Dies ermöglichte es anderen Organisationen, von diesem fortschrittlichen Werkzeug zu profitieren. Seitdem haben zahlreiche Unternehmen DataHub als moderne, skalierbare Datenkataloglösung adaptiert.

DataHub unterstützt sowohl Push- als auch Pull-basierte Metadaten-Ingestion und bietet eine breite Palette an Integrationen, wie z. B. Airflow, BigQuery, Databricks, dbt, Hive, Kafka, Looker, MSSQL, MongoDB, Oracle, S3, Power BI, Snowflake, Spark und viele mehr. Eine vollständige Liste finden Sie hier. Dies verleiht DataHub die Fähigkeit, Metadaten aus mehreren Quellen zu denselben Daten zu kombinieren und anzuzeigen – beispielsweise eine dbt-Modelldefinition und das Ergebnis erfolgreicher Tests direkt neben dem Datenbankschema und den Spaltenstatistiken.

Datahub statistics

Hauptmerkmale und Funktionen von DataHub

Als Metadaten-Plattform geht DataHub über traditionelle Datenkataloge hinaus. DataHub bietet folgende Kernfunktionen:

1. Skalierbarkeit: DataHub ist darauf ausgelegt, Metadaten von Tausenden Datensätzen zu verarbeiten, was es zu einer hervorragenden Wahl für große Organisationen macht.

2. Flexibles und erweiterbares Datenmodell: Das zugrunde liegende technische Datenmodell ist flexibel gestaltet, sodass Organisationen es gezielt auf ihre spezifischen geschäftlichen Anforderungen abstimmen können.

3. Leistungsstarke Suche und Data Discovery: Unter Nutzung von Elasticsearch bietet DataHub eine robuste Suchfunktion, die es Anwendern ermöglicht, Datensätze anhand verschiedener Attribute wie Herkunft, Schema und Nutzung schnell zu finden.

Datahub capabilities

4. Umfassende Metadaten: Im Gegensatz zu herkömmlichen Datenkatalogen erfasst und präsentiert DataHub eine Vielzahl an Metadaten, einschließlich Data Lineage, operativer Metadaten und Business-Metadaten. Dies verschafft Anwendern ein ganzheitliches Verständnis ihrer Daten.

5. Data Lineage und Beziehungsanalyse: DataHub erfasst und visualisiert automatisch die Data Lineage und zeigt auf, wie Daten durch verschiedene Systeme fließen. Zudem werden Beziehungen zwischen Datensätzen dargestellt, sodass Nutzer nachvollziehen können, wie verschiedene Data Assets miteinander interagieren.

Lineage and Relationships in datahub

Fazit

Die Nutzung eines Datenkatalogs bringt entscheidende Vorteile mit sich:

  1. Verbesserte Data Discovery: Dank der Such- und Kategorisierungsfunktionen eines Datenkatalogs finden Nutzer genau die benötigten Daten schnell, ohne langwierig große Datensätze durchsuchen zu müssen.
  2. Besseres Datenverständnis: Die Metadaten in einem Datenkatalog liefern den notwendigen Kontext, was die korrekte Interpretation und Nutzung der Daten erleichtert.
  3. Bessere Compliance und Governance: Ein Datenkatalog unterstützt Data-Governance-Initiativen, indem er sicherstellt, dass Daten konsistent, präzise und konform mit relevanten Vorschriften sind.
  4. Erhöhtes Datenvertrauen: Durch Transparenz über die Data Lineage schafft ein Datenkatalog Vertrauen in die Daten, da Anwender deren Ursprung nachvollziehen und Qualität sowie Zuverlässigkeit überprüfen können.
  5. Zeit- und Ressourceneffizienz: Indem ein Datenkatalog das Auffinden und Verstehen von Daten erleichtert, spart er wertvolle Ressourcen im Unternehmen, beschleunigt datengestützte Prozesse und entlastet Datenmanagement-Teams.

Zusammenfassend bietet DataHub eine flexible, funktionsreiche und umfassende Lösung für Datenkataloge in einer Data-Warehousing-Umgebung. Durch die Bereitstellung leistungsstarker Funktionen für Data Discovery, Metadatenmanagement, Data Lineage und Data Governance ermöglicht DataHub es Unternehmen, den maximalen Wert aus ihren Daten zu schöpfen.

Wenn Sie mehr über Datenkataloge erfahren möchten, können Sie sich die Aufzeichnung hier kostenlos ansehen.

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